Schulentwicklungsplanung Argenbühler Grundschulen

nter anderem

Schriftzug Gemeinsam schlau. Schulentwicklungsplanung Argenbühl

Hier finden Sie alle Informationen rund um das Thema künftige Entwicklung unserer Grundschulstruktur in Argenbühl.

Bei Fragen wenden Sie sich gerne an schulentwicklung(at)argenbuehl.de

Allgemeines

In der Sitzung des Gemeinderats am 24.05.2023 wurde das Ergebnis der Untersuchung des Instituts biregio zur Schulentwicklung im Bereich der Grundschulen im Gemeinderat vorgestellt.

Änderungen in der Struktur der Grundschulen mit etwaigen räumlichen Zusammenlegungen sind komplex, da eine Vielzahl von Interessengruppen tangiert sind. Die Entscheidung zur künftigen Struktur der Grundschulen in Argenbühl wird vermutlich eine der wichtigsten Entscheidungen der Gemeinde in den nächsten Jahren sein. Insoweit ist eine solche Entscheidung umfassend und verantwortungsvoll herbeizuführen. Es ist notwendig, alle relevanten Akteure einzubinden. Aus diesem Grund wurde vom Gemeinderat ein umfangreicher Beteiligungsprozess beschlossen.

Im Rahmen der Phase 1 des Beteiligungsprozesses fand am 07.10.2023 ein ganztägiger Workshop statt. Unter den insgesamt 19 Teilnehmern aus ganz Argenbühl waren Vertreter des Gemeinderats, der Schulleitungen und Lehrer sowie Eltern von Kindern in der Grundschule und Kindergärten. Dabei wurden zwei Themenfelder bearbeitet:

  • die Gestaltung des Beteiligungsprozesses in der Phase 2
  • die prozessbegleitende Kommunikation

In der Sitzung des Gemeinderats am 06.12.2023 wurden die Ergebnisse des Workshops vorgestellt (Unterlagen siehe Beratungen im Gemeinderat GR 06.12.2023). Der Ablauf der Phase 2 (Schritte und Zeitplan) des Beteiligungsprozesses als ein zentrales Ergebnis des Workshops ist auf der Seite 7 der Anlage zur Sitzungsvorlage dargestellt.

Die Phase 2 soll eng von einem Steuerungskreis begleitet werden, dem folgende Teilnehmer angehören:

  • Elternvertreter: Anita Frommknecht, Ulrich Vochezer
  • Schulleiter/Lehrer: Diana Lerpscher, Markus Hahnel
  • Gemeinderäte: Christoph Huber, Andreas Loritz
  • Verwaltung: Roland Sauter, Katrin Hengge

Seit Januar 2024 beschäftigen sich die Mitglieder des Steuerungskreises intensiv mit dem Thema Schulentwicklungsplanung Argenbühl. Ziel des Steuerungskreises war zunächst einmal die Erarbeitung von Prüfaspekten, um eine objektive Bewertung der verschiedenen Standortvarianten zu ermöglichen. Darüber hinaus wurden die verschiedenen Varianten mit den entsprechenden Untervarianten definiert und beschrieben.

Im März fanden zudem zwei Informationsveranstaltungen im Rahmen von sog. Mitmach-Werkstätten statt. In der ersten Mitmach-Werkstatt wurden alle Vereinsvertreter aus dem Bereich Sport, Musik und Kultur über den Stand der Schulentwicklungsplanung informiert und mögliche Vor- und Nachteile der Ganztagesbetreuung auf die Vereinsangebote andiskutiert. Die zweite Mitmach-Werkstatt stand unter dem Motto „Bedeutung der Bildungsqualität für die neue Schulstruktur“.

Im weiteren Verlauf des umfangreichen Beteiligungsprozesses wurde nunmehr im Rahmen der Zukunftswerkstatt II am 20.04.2024 mit VertreterInnen aus allen Ortsteilen, von allen Schulen und Kindergärten sowie aus dem Gemeinderat die möglichen Varianten anhand der im Steuerungskreis erarbeiteten Prüfaspekte bewertet. Ziel war es, eine Vorauswahl der Standortvarianten für den weiteren Entscheidungsprozess zu treffen. Dabei fiel eine eindeutige Entscheidung für die Zusammenlegung der vier Grundschulstandorte auf insgesamt nur noch zwei Grundschulstandorte (2+2).

Die im Rahmen des Workshops ausgearbeiteten Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken der Varianten wurden in einem Arbeitspapier zusammengefasst und dokumentiert. Das Arbeitspapier wurde dem Gemeinderat in der Sitzung am 24.07.2024 vorgestellt und diente als Grundlage für die Entscheidung, dass die künftige Struktur der Grundschulen in Argenbühl aus zwei- bzw. mehrzügigen Grundschulen an zwei Standorten bestehen soll. Folgende Varianten stehen dabei zur Auswahl:

  • Ratzenried und Eglofs (Neubauvariante)
  • Ratzenried und Eisenharz (Neubauvariante)
  • Ratzenried und Christazhofen

Die Verwaltung wurde zudem beauftragt diese drei Varianten für die Entscheidung des Gemeinderats näher auszuarbeiten. Zudem wurde der Bürgerschaft die Möglichkeit gegeben, bis Anfang September ihre Argumente und ihre Stellungnahme zu den drei beschlossenen Grundschulvarianten darzulegen. Die eingegangenen Stellungnahmen wurden dem Gemeinderat in der Sitzung am 25.09.2024 als Zusammenfassung sowie anonymisiert und ungekürzt zur Kenntnisnahme vorgelegt. Darin enthalten sind auch die der Gemeinde vorliegenden Dokumente und Informationsblätter der verschiedenen Bürger- und Elterninitiativen.

Darüber hinaus hat der Gemeinderat in dieser Sitzung das weiter Vorgehen bis zur finalen Entscheidung festgelegt (siehe Infobrief 9).

Die Mitglieder des Steuerungskreises trafen sich daraufhin am 09.10.2024 und bereiteten unter anderem den Ablauf der Zukunftswerkstatt III vor.

Im Rahmen der Zukunftswerkstatt III am 05.11.2024 wurden die Teilnehmer zunächst auf den aktuellen Stand in Bezug auf den weiteren Fahrplan sowie die Rückmeldungen aus der Bevölkerung gebracht. Zudem wurden die Varianten zur Diskussion gestellt. Anschließend legte Bürgermeister Roland Sauter dar, dass die Verwaltung derzeit die Variante Eisenharz – Ratzenried favorisiert.

Am 12.11.2024 fand daraufhin in der Turnhalle Ratzenried eine umfassende Informationsveranstaltung für die Bürgerschaft statt.

Nach einer ausführlichen Beratung in der Sitzung am 20.11.2024 hat der Gemeinderat am 04.12.2024 eine finale Entscheidung für die Variante Eisenharz – Ratzenried getroffen.

Kurzzusammenfassung Varianten

Rückmeldungen aus der Bürgerschaft

Arbeitspapier

Gerne für Sie da

Katrin Hengge

Hauptamtsleiterin

07566 9402-53

k.hengge(at)argenbuehl.de

Mitarbeiterfoto von Katrin Hengge