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Radweg Christazhofen-Göttlishofen

Feierliche Einweihung am Freitag 17.06.2016

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Rede von Bürgermeister Sauter:

 

Mein sehr verehrter Vorgänger und Ehrenbürger Josef Köberle, Sehr verehrte Frau Landtagsabgeordnete Frau Petra Krebs, sehr geehrter Herr Landtagsabgeordneter Herr Raimund Haser, sehr geehrter Herr Kreistagsabgeordneter Wolfgang Kleiner, meine sehr verehrten Damen und Herren Gemeinderäte, sehr geehrter Herr Pfarrer Willburger, sehr geehrter Herr Brehme, sehr geehrter Herr Padberg, sehr verehrte Vertreter aus der Verwaltung, sehr verehrten Damen und Herren Grundstückseigentümer und Anlieger, meine sehr verehrten Gäste, liebe Bürgerinnen und Bürger,

ich darf Sie heute alle zur feierlichen Einweihung und Segnung des Geh- und Radwegs zwischen Göttlishofen und Christazhofen an der Landesstraße 320 auch im Namen der Gemeinde Argenbühl ganz herzlich begrüßen und willkommen heißen.

Mit der Fertigstellung des Geh- und Radweges zwischen Göttlishofen und Christazhofen geht für die Gemeinde Argenbühl ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung. Dieser Geh- und Radweg ist sowohl für die Anbindung des Gewerbegebiets Göttlishofen, wie auch für das Einzugsgebiet von Grundschule und Kindergarten Christazhofen von großer Bedeutung. Alle zentralörtlichen Einrichtungen wie Kirche, Einkaufsmöglichkeiten oder Gastronomie werden über diesen Weg erreicht.

Nicht zu vergessen die Kinder und Jugendlichen, die in Christazhofen Freizeit- und Sportmöglichkeiten wahrnehmen.

Aber dieser Geh- und Radweg selbst ist für die Naherholung und viele Freizeitaktivitäten, sei es Rad fahren oder spazieren, walken, wandern oder inlinen ein Gewinn. Sowohl für Familien, wie auch Gruppen und Einzelpersonen.

Der neue Geh- und Radweg ist ein Grund zur Freude.

Bei aller Freude darf man aber nicht nur die positiven Seiten beim Bau eines Geh- und Radwegs betrachten. Zusätzliche Fläche wird versiegelt. Das Verkehrsband zusammen mit der Straße wird breiter. Auch deshalb sind Ausgleichsmaßnahmen notwendig. Für dieses Projekt werden noch etliche Bäume gepflanzt. Die Gemeinde Argenbühl hat hierfür das notwendige Grundstück bereitgestellt und wird die Pflege übernehmen.      

Und nicht vergessen werden  darf der wichtigste Aspekt bei der Realisierung von straßenbegleitenden Geh- und Radwegen, nämlich die Erhöhung der Sicherheit der schwächsten Verkehrsteilnehmer, der Radfahrer und Fußgänger und das sind in großer Zahl Kinder und Jugendliche. Sie sind durch die Trennung vom Kraftfahrverkehr jetzt viel sicherer unterwegs. Gerade hier auf der schmalen Landesstraße 320, die sich zudem in einem bedauerlichen Zustand befindet!

Wenn man in unserer wunderschönen und hügeligen Allgäuer Landschaft ohne moderne Hilfsmittel mit dem Rad fährt, braucht man Ausdauer und Luft, viel Luft. Und wenn man einen Geh- und Radweg bauen möchte, braucht man ebenfalls einen sehr langen Atem. Auch die Realisierung dieses Geh- und Radwegs hat lange, sehr lange gedauert. Man kann es fast mit einem Radrennen vergleichen. Am Start weiß man, dass man einen langen Weg vor sich hat und zwischendrin gibt es einige Berge, die überwunden werden müssen.   

Dieses Projekt hat meinen Vorgänger im Amt während seiner gesamten Amtszeit begleitet. Lieber Josef, vor allem deiner Geduld, deiner Beharrlichkeit und deinem Engagement ist es zu verdanken, dass wir heute hier stehen und die Eröffnung feiern können. 

Ich weiß nicht genau, wann alles angefangen hat. Aber ich habe in den bereits verstaubten Akten geblättert und einen Aktenvermerk aus dem Jahr 1996 gefunden. Vor zwanzig Jahren fand ein Gespräch zwischen der Gemeinde Argenbühl und dem Straßenbauamt statt. Darin ist zum Radweg Göttlishofen-Christazhofen folgendes zu lesen:

„Herr Bürgermeister Köberle schildert die Bedeutung und Wichtigkeit dieser Radwegeverbindung. Herr Zembrot verwies auf die schwierige Finanzlage des Landes. Für den Radwegebau entlang von Landesstraßen stünden derzeit überhaupt keine Mittel zur Verfügung. Die Gemeinde solle für dieses Radwegestück einen Dringlichkeitsantrag stellen“. Und…..es hat geholfen! Heute können wir die Einweihung feiern!

Damit man einen Geh- und Radweg bauen kann ist aber nicht nur das entsprechende Geld notwendig. Zum einen muss das Personal vorhanden sein, um ein solches Projekt zu begleiten und durchzuziehen und zum anderen muss der Grunderwerb sichergestellt werden.

Und hier kam wieder die Gemeinde Argenbühl ins Spiel. Um die Realisierung des Geh- und Radwegs zu unterstützen, entschied der Gemeinderat im Jahr 2008, dass die Gemeinde Argenbühl in Abstimmung mit dem Land mit der Planung in Vorleistung gehen sollte, vor allem um die Grundlagen für den notwendigen Grunderwerb zu erarbeiten. An dieser Stelle gilt auch dem Gemeinderat der Dank, dass er das außerordentliche Engagement der Gemeinde mit seinen Entscheidungen mitgetragen hat.                  

Gerade bei einem solchen Projekt, bei dem eine große Zahl an Grundstückseigentümern betroffen ist, steckt die große Herausforderung im Grunderwerb. Und an dieser Stelle möchte ich mich zum einen bei Dir, Josef, bedanken. Ich möchte nicht wissen, wieviel Stunden Du mit Gesprächen, Verhandlungen und Überzeugungsarbeit verbracht hast.

Vor allem möchte ich mich aber bei allen Grundstückseigentümern bedanken. Vielen Dank für Ihre Bereitschaft, Grund und Boden für diesen Geh- und Radweg abzugeben. Das ist alles andere als selbstverständlich!     

Jeder der sich im Fernsehen mal ein Radrennen angeschaut hat weiß, dass die Entscheidung oft beim letzten Anstieg, dem Schlussanstieg kurz vor dem Ziel fällt. An diesem Punkt des Rennens hatte der Geh- und Radweg Göttlishofen - Christazhofen die notwendige Unterstützung auch auf der politischen Ebene.  Vielen Dank an dieser Stelle den politischen Vertretern beim Land Baden-Württemberg, allen voran dem Landtagsabgeordneten Manfred Lucha, die sich für dieses Projekt sehr eingesetzt haben.         

Wir sind froh und dankbar, dass wir heute hier stehen und die Einweihung dieses Geh- und Radwegs feiern dürfen. Dankbar gegenüber dem Land Baden-Württemberg, dass diesen Geh- und Radweg finanziert und gebaut hat.

Danken möchte ich vor allem den Mitarbeitern des Landes, dem Baureferat Süd des Regierungspräsidiums Tübingen, die mit Ihrem Einsatz und ihrer Arbeit dafür gesorgt haben, dass dieses Projekt Wirklichkeit wird. Herrn Brehme als Leiter und seiner ganzen Mannschaft, insbesondere Herrn Gaissmaier und Herrn Boneberg, vielen Dank!

Ebenfalls bedanken möchte ich mich bei der bauausführenden Firma Strabag und hier vor allem bei den Bauleitern Herr Nussbaum, Herr Kempter und Herr Österle. Sie haben gerade in den letzten Tagen auf der Zielgeraden zum einem wahrhaften Endspurt und Schlusssprint angesetzt und dafür gesorgt, dass der Geh- und Radweg auch rechtzeitig fertig geworden ist.  

Geh- und Radwege sind ein Baustein, um die Lebensqualität der Menschen zu steigern. Immer mehr Menschen nutzen das Rad um zur Arbeit zu kommen oder einfach ihre Freizeit sinnvoll und gesundheitsbewusst zu gestalten. Wir erleben durch das E-Bike gerade einen richtigen Boom. Dafür muss aber auch die entsprechende Infrastruktur vorhanden sein. Dieser Geh- und Radweg ist ein weiterer Baustein in unserem Wander- und Radlerparadies Argenbühl. Wir sind natürlich noch nicht am Ende.

Gerade die Weiterführung dieses Geh- und Radwegs an der L 320 Richtung Ratzenried und vor allem darüber hinaus bis zum Bahnhof Ratzenried ist ein wichtiges Projekt der Zukunft. Wir wissen, dass man dafür einen langen Atem braucht. Aber den haben wir hier im Allgäu.    

Ich wünsche Ihnen allen hier und allen Benutzern dieses Geh- und Radweges stets eine unfallfreie Fahrt, schönes Wetter und viel Freude inmitten unserer schönen Landschaft. Vielen Dank!

Zum Abschluss möchte ich auch der Jugendfeuerwehr Argenbühl danken. Sie sorgt heute mit Getränken und einem Imbiss für das Wohl der Gäste.


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